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23. Dezember 2003, Neunkirchen

Heimreise…..R?ckreise

Mein Gang auf den Friedhof war spontaner Natur. Er lag friedlich tot unter einer d?nnen Schneedecke. Seine Einsamkeit zog mich an, seine Versehrtheit im Ganzen, an diesem Mittag, der den Winter leise vortrug, wie der Primaner ein Gedicht.
Es waren keine Fu?spuren zu sehen. Vor dem kleinen Tor, das sich erstaunlich leicht ?ffnen lie?, stehen drei Glocken. Es sind die alten Glocken aus dem Wehrturm der Kirche, dessen Entstehungsjahr auf das Jahr 1234 datiert wird. Neue Glocken l?uten nun. Die alten stehen da, als h?tte ein sowjetisches Kulturkampfkommando sie zum Abtransport bereit gestellt. Mein Weg f?hrt ?ber die Mittelachse des Friedhofs, an deren Ende sich die Kriegerdenkm?ler der Weltkriege befinden. Jetzt bemerke ich, wie kalt es eigentlich ist. Doch mein Empfinden st?rt st?rt es nicht. An den wuchtigen Gedenksteinen nagt deutlich der Zahn der Zeit. Vielleicht schmerzt nicht so sehr die Tatsache, dass Zeit einfach fortschreitet. Viel schlimmer ist das verblassende Angedenken an die, die sie so fr?h mit sich nahm. Ich bin sehr froh, in dieser Stunde genau hierher gekommen zu sein. Ungef?hr wei? ich, wo sich die Gr?ber meinen Ahnen befinden: die alte Linde inmitten der Achse dient mir als Kompass.

Da entdecke ich auch schon das Grab meiner Gro?eltern v?terlicherseits. Mein – unser – Name steht dort in Versalien, darunter die Vornamen meines Gro?vaters und meiner Gro?mutter. Das Grab ist lieblich eingeschneit. Ich greife nach einem kleinen Kranz und befreie gelbe Bl?ten von der d?nnen Schneedecke. An dieser Stelle sieht dieses Grab nun frisch besucht aus. Ein ge?ffnetes Auge schaut nun den Besucher an, der so selten die Toten hier aufsucht.

11. M?rz 2004, Berlin


DICHTFALL
Es muss doch einen Grund haben, warum wir Menschen die Tiere nichts fragen k?nnen. Es rei?t tiefe Wunden in unsere Einsamkeiten, dass niemand, au?er wir selbst, uns antworten kann. Und doch ist die t?dliche Wunde die, dass wir um die vielen Antworten wissen, die uns eng umlagern, aber keinen sprechenden Mund verlassen.

Im Verlie? dieser Ahnung l?schen wir die Kerzen und schlafwandeln.

Im Laufe der Jahrhunderte haben wir uns an die Dunkelheit gew?hnt, ja, haben geschlossenen Auges entdeckt, dass langsam Lichter aufgehen und sie mit den Jahren immer heller werden. So vergisst man, dass das Verlie? einst unsre Heimstatt war, und das Sch?ne und Edle am Menschen ist, dass er sehr bald schon der Einbildung mehr Realit?t zuspricht, als der Wirklichkeit. Also: warum d?mmliche Fragen noch nach Wahrheit und L?ge? Dieses Lichtpaar ist eine fr?he Erfindung, die uns aus dem Trostlosen f?hrte.

Kein Grund also, irgend etwas zu verleugnen.

7. April 2004, Berlin

Gerhard Schr?der zum Sechzigsten…

Verwundert schaut der Kanzler auf sein Volk,
das nichts mehr kaufen will von ihm.

Nicht nur das: auch anderweitig
Will das Volk von niemand etwas nehmen. Es hat genug.
Von ihm. Von allem.

Von wegen Konsumstreik.
Wir sind satt.

8. April 2004, Berlin

Schwingungen, ger?uschlos.

Ratlos blickt man
In den Abgrund;
Das ist der Vorteil unsrer Zeit.
Und noch bequemer ist’s, da kein Rat gebraucht.

Am Ende scheint doch alles
Wieder Anfang zu sein,
und in der Mitte fragt man
dann: wann ist’s so weit?

Pl?tzlich f?llt mir der Hamster ein.
Als ich in den K?fig schaue, dreht sich
Das leere Rad. Ratlos.

12. Juni 2004, Berlin

Diner, minor

Ralf Jarosch
Rocco Berger
Louis (d’Or) Marcuse (?)
VR

Anniche Bordeaux Premi?re Gironde, rot
D’Abruzzo, wei?

1er Gang
Mozarella, Tomaten, Basilikum, Oliven?l, Balsamico
2er Gang
H?hnchenfl?gel und –schenkel, Reis, Mango-Chutney
3er Gang
Rinder H?ftsteak (Bachhuber), Karotten, Bohnen, Broccoli
Dessert
Mango-Eis mit Zitronenmelisse
Fromage
Roquefort, Emmentaler

3. Juli 2004, Berlin (Samstag)

Grand diner vi?tnam?se
(Buffet)
Maitre: Kim und Mutti (seine)
Elbling, wei?
M?ller-Thurgau, wei?
Silvaner, Veltliner, wei?
Champagne ros?

G?steliste
Herr Jarosch
Herr Marcuse
Herr Scholl (kam ohne Gattin)
Herr Hasse-Pratje (kam ohne Frau Kose)
Frau Hasse-Pratje sen.
Herr Luthe
Herr Buchinger
Frau Greta (Gretl)
Frau Gabi Becker
Herr H?ndgen
Herr Fink
Phillipp David Charles
Geladen, aber verhindert: Cosimette Statuette, Mika, Tim Fischer, Frau Christiane Sereda, Georg M?nter, G?tz Ulmer, Max Haacke

Buffet: Kartoffeln in Curry und Kokosmilch; diverse Salate; eingelegte M?hrchen; Reisnudeln; Sommerrrollen, Fr?hlingsrollen; diverse Meeresfr?chte im Teigmantel etc.


20. M?rz 2004, Berlin

Die Adenauerrepublik: ein katholisches M?rchenschloss.

17. August 2004, Berlin

Schwung
St?rzen hei?t f?r einen Augenblick nur
Perspektive wechseln,
genau in dem Moment, wo Trost
sein Heil verfehlte
und niemand mehr damit gerechnet hatte,
dass man sich erheben kann -
einmal unten angekommen.

18. Dezember 2004, Berlin

In den Ruinen
In den Ruinen gro?er Tage
Flitzen Frettchen –
Sprechen vage von dem
Tun des Alles oder Nichts
Und dass es sie pressiere
Noch festzustellen, dass all dies zusammenfiel,
Auf dass sie’s dressiere.

Doch was tut man mit Ruinen?
Gl?cklich sein, dass hie und da
Die D?cher noch nicht regnen,
noch hei?e W?sser
durch den Boden rasen
und noch viel herrenlose Hirsche grasen.

Am Ende wird nur noch vermessen,
Und auf Zuruf legt man bald den
Griffel hin und schl?ft acht Stunden.

So sind Ruinen: unvergessen.

19. Dezember 2004, Berlin


T?rkei und Europa
Die eiligen Beitrittsverhandler tragen nur noch eine m?hsam beherrschte Mimik zur Schau. Die monstr?se L?chrigkeit ihrer Argumente l?sst inzwischen soviel Luft durch, dass es selbst den Indifferenten auff?llt. Man hat den Eindruck, dass die Angst vor der eigenen Courage jetzt einsetzt. Es herrscht keine wohlgemute Stimmung. Eher erinnert die Rechtfertigungsrhethorik an jene Sorte Zeugen, die der Richter schlie?lich als Mitt?ter entlarvt.
Nun ist der Beginn der Beitrittsverhandlungen beschlossene Sache, aber das ungute Gef?hl derer, die es fast mit Gewalt bis zu diesem Punkt getrieben haben, hinterl?sst Spuren auf ihren Gesichtern. Wenn man bedenkt, dass ein selbst in Deutschland (er ist Deutscher!) weithin unbekannter EU-Funktion?r, Erweiterungskommissar genannt, dies alles inszeniert hat, demonstriert dies einmal mehr den anarchischen Charakter der Parteien-Oligarchien, mit denen Oswald Spengler so oft und trefflich ins Gericht ging. Ein nie gew?hlter, sondern ein ernannter Funktion?r hat es schlie?lich losgetreten, dass die letzte Frage Europas viel fr?her in den Bannkreis des geliebten Status Quo getreten ist. Darin liegt sein eigentlicher Verdienst – ganz ungewollt seinerseits feilich. Wenn sich nun die Wertetr?ger des Kontinents endlich aus der Angststarre l?sen k?nnten, in der sie im Grunde seit den Tagen der Afkl?rung verharren und diesen Kampf offensiv annehmen w?rden, dann n?hmen die Zeiten f?r unseren gro?artigen Kontinent eine wahrhaft positive Wendung.
T?rkei und Islam als Impfschutz und gro?e Wendemarke – hin zur Besinnung und neuer Kraft, den europ?ischen Gedanken endlich den Parteien zu entrei?en und dem Wollen der V?lker wieder zur?ck zu geben. Unsere Wurzeln sind noch voller Saft. Es fehlen die Interpreten, es fehlt der Mut, daraus wieder etwas keimen zu lassen, worin wir uns selbst wieder erkennen. Lange genug sind die edelsten Gesch?fte des Geistes und der Tat den Drittklassigen ?berlassen worden. Sie sind aber schon l?ngst an die Grenzen ihrer M?glichkeiten gelangt. Der Eigner eines Kutters kann keine Armada f?hren. Und die Armada bedarf keiner Eigner, sie braucht Kapit?ne und Strategen.

***

Ein Blick auf die Messalliance dieses Selbstbetrugs: der parteipolitische Atheismus schlie?t Pakte mit einer Religion, die sich Jahrhunderte vor einer wie immer dann gearteteten Aufkl?rung befindet und deren Hass sich gegen eben diesen Atheismus richtet, der nun die Tore in eine Zivilisation ?ffnet, die dieser Religion fremd, ja widerw?rtig ist. Europa ist der erkl?rte Feind des Islam, nicht sein Verb?ndeter. Wer auch nur 45 Minuten seines im Schnitt zehnj?hrigen Schullebens aufgepasst hat, wei? das, und wei? auch, das die Augen, mit denen uns der Islam seit jeher betrachtet, nicht die vertrauten Augen eines Freundes sind. Wir wissen es, wir sehen es, wir wissen es.

Zur?ck zur Messalliance: ein deutscher Kanzler, ein deutscher Au?enminister, beide ohne den Zusatz „so wahr mir Gott helfe“ ins Amt vereidigt, beide mehrfach geschieden, getrennt und in vierter Ehe oder ehe?hnlicher Gemeinschaft lebend. D?rfen sie, sollen sie, bitte sehr. Ihr t?rkischer Verhandlungspartner entstammt einer islamischen Partei, die Gott und die Religion zum Ma?stab politischen Handelns erhoben hat. Eine Wahrheit bricht sich Bahn: die einen handeln politisch, die anderen kulturell. Oder anders gesagt: die einen handeln atheistisch, die anderen religi?s. Aus der islamischen Perspektive ist Europa eine wackelige Festung, die geradezu dazu provoziert, sturmreif geredet zu werden. Es muss in der Tat kein Schuss mehr fallen, denn die Atheisten haben in „ihrem Europa“ die Interpretationsgewalt l?ngst an sich gerissen. Man wird in weigen Jahrzehnten nichts mehr dabei finden, wenn ehemals evangelische oder katholische Kirchen in den D?rfern den Halbmond tragen. Selbst wenn die ersten Zwangsbekehrungen stattfinden, werden es deutsche Politiker fertig bringen, dies im Geiste der Toleranz zu ertragen. Hier offenbart sich eine Allianz, wie sie vielleicht wirklich gedacht war, zumindest auf deutscher Seite, also auf der Seite der Atheisten und politischen Anarchisten. Es sind ja die 68er Atheisten, die auf ihrem Rachefeldzug gegen die abendl?ndische Kultur und Zivilisation keine Gelegenheit auslassen, raffgierigen H?ndlern und Pfandleihern in die Schatzkammern eben dieser Kultur Zutritt zu gew?hren. H?hnisch schauen sie zu, wie das herausgetragen wird und auf dem Markte landet, was ihnen immer Angst nd Ehrfurcht einfl??te. Ein 68er Charakter zeichnet sich nicht durch Mut aus. Er ist zu allererst feige, denn er l?uft vor der eigenen kulturellen Identit?t davon. Was ihm da zu stark entgegen kam, oft in der Figur des Vaters, sah er als unertr?glich an. Auch mit den Widerspr?chen (vielleicht gerade deswegen!), die diese abendl?ndische Kultur mit sich bringt, kommt der 68er nicht zurecht. Nun, da der Selbstbehauptungswille der abendl?ndischen Zivilisation an einem neuen Tiefpunkt angelangt ist, spielen sich Kr?fte in die H?nde, die unter nat?rlichen Umst?nden nat?rliche Feinde w?ren: islamische Extremisten und abendl?ndische Atheisten. Diese Messalliance ist durchaus zeitgen?ssisch, doch setzt sie ein Zerst?rungswerk in Szene, von dem der eine denkt, er werde als Religion obsiegen, der andere, er w?rde beide Religionen einebnen. Der Denkfehler der „Einebner“: mit dem s?kularisierten Christentum hatte man leichtes Spiel, es musste im Laufe der Zeit immer mehr abgeben, immer mehr verlieren. Wer in der Defensive hockt, kann sich gegen Stockhiebe und Strauchdiebe kaum zur Wehr setzen. Anders sieht es mit dem nicht im Geringsten s?kularisierten Islam aus, „s?kularisiert“ im europ?ischen Sinne, versteht sich. Er steht mit erhobenem Schwerte da, offensiv eingestimmt und zum Erobern bereit. Zwischen ihm und dem aus der S?kularisierung geborenen Atheismus wird er als Sieger hervorgehen – bis auch schlie?lich der Islam „seiner“ Aufkl?rung entgegensieht. Doch warum soll Europa den Preis daf?r zahlen? Die Antwort hierauf bleiben die politischen Verantwortlichen und die aufgekl?rten Eliten Europas ihren V?lkern schuldig. Zu sehr haben sie ihre eigene Geschichte im Blick, wenn sie auf die Erlahmung der starken Religion hoffen. F?r diese Schicht wird sich die Geschichte einfach wiederholen, wo sie doch nicht m?de werden, bei anderen historischen Fragen zu betonen, dass sich Geschichte nie exakt wiederhole. Ein seltsames zweierlei Ma? wird hier angelegt. Doch der politisch-b?rokratische Komplex Europas hat sich gut damit arrangiert. Seine Macht ist f?r lange Zeit zementiert, die sozialen Ersch?tterungen werden diese Fundamente nicht erreichen. Der Weg ins machtpolitische Europa vor dem Jahr 1789 wird daf?r sorgen, dass dem absolutistischen System, bestehend aus politischen Kasten, einem wirtschaftlich organisertem Globalismus und der sie besch?tzenden B?rokratenklasse, dass die V?lker des Abendlandes keine wirkliche Alternative mehr besitzen. Der politisch-b?rokratische Komplex darf darauf z?hlen, dass die Ohnmacht, ja, Indifferenz der europ?ischen Bev?lkerungen, zu einem ernst zu nehmenden Aufstand nicht mehr f?hig und willens ist.

Das Unsichtbare ist das M?chtige
Alles, ausnahmslos alles, was wir durch die Medien ?ber Politik erfahren, ist belanglos. Nsbesondere gilt diese Regel f?r die Berichterstattungen in den elektronischen Medien, denn hier wird jede Nachricht als Aufw?rmmahlzeit zubereitet, eine Reflektion findet nicht statt. Wie auch?

10.1.05 21:19


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10. Januar 2005, Berlin


Des Kanzlers Allzeit-Rettung: die Flutwellen

Man muss keinen Zynismus bem?hen, denn es f?llt einfach auf. Mit der ostdeutschen Flutwelle im Juli 2002 hat er die Bundestagswahlen gewonnen; mit dem asiatischen Tsunami den Vorwahlkampf f?r 2006 gewonnen und er?ffnet. Unsere Opposition: es gibt keine mehr. Frau Merkels ohnehin begrenzter Sprachschatz zerf?llt weiter. Einfache Begriffe werden unangebracht verwendet. Entweder passen sie nicht in den jeweiligen Zusammenhang, oder sie kriegt grammatikalisch die Kurve nicht. In beiden F?llen sackt beim Zuh?rer etwas wichtiges ab: die Pr?misse, dass wenigstens diejenigen, die sich besorgt ?ber PISA ?u?ern, ihren Text im Vorfeld sondiert haben.

Einschub: ein Mitarbeiter der Bundesministerin Wiczorek-Zeul sagte mir einmal, "dass die Ministerin einen Berater brauche, um aus dem Fenster zu schauen".

Texte zur Bundestagswahl 2006 (vorab ver?ffentlicht)

Wolfgang Clement verspricht die durchschlagende Besserung auf dem Arbeitsmarkt in der 2. Jahresh?lfte 2005, sp?testens aber in 2006. Darauf w?ren wir aber jetzt nicht gekommen, Herr Minister! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: in der 2. Jahresh?lfte 2006 wird Deutschland fast schuldenfrei sein, da die Konjunktur just in diesem Zeitraum "an Fahrt gewinnt", "die Reformen endg?ltig beginnen zu greifen" und die "Investionst?tigkeit in Deutschland noch nie so vielversprechend ist wie heute" (2006, d. Verf.).
Fortsetzung folgt.



10.Januar 2005, Berlin

Gefunden: "Wer mit wenig zufrieden ist, hat immer genug."



10.1.05 22:17


10. Januar 2005, Berlin


Des Kanzlers Allzeit-Rettung: die Flutwellen

Man muss keinen Zynismus bem?hen, denn es f?llt einfach auf. Mit der ostdeutschen Flutwelle im Juli 2002 hat er die Bundestagswahlen gewonnen; mit dem asiatischen Tsunami den Vorwahlkampf f?r 2006 gewonnen und er?ffnet. Unsere Opposition: es gibt keine mehr. Frau Merkels ohnehin begrenzter Sprachschatz zerf?llt weiter. Einfache Begriffe werden unangebracht verwendet. Entweder passen sie nicht in den jeweiligen Zusammenhang, oder sie kriegt grammatikalisch die Kurve nicht. In beiden F?llen sackt beim Zuh?rer etwas wichtiges ab: die Pr?misse, dass wenigstens diejenigen, die sich besorgt ?ber PISA ?u?ern, ihren Text im Vorfeld sondiert haben.

Einschub: ein Mitarbeiter der Bundesministerin Wiczorek-Zeul sagte mir einmal, "dass die Ministerin einen Berater brauche, um aus dem Fenster zu schauen".

Texte zur Bundestagswahl 2006 (vorab ver?ffentlicht)

Wolfgang Clement verspricht die durchschlagende Besserung auf dem Arbeitsmarkt in der 2. Jahresh?lfte 2005, sp?testens aber in 2006. Darauf w?ren wir aber jetzt nicht gekommen, Herr Minister! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: in der 2. Jahresh?lfte 2006 wird Deutschland fast schuldenfrei sein, da die Konjunktur just in diesem Zeitraum "an Fahrt gewinnt", "die Reformen endg?ltig beginnen zu greifen" und die "Investionst?tigkeit in Deutschland noch nie so vielversprechend ist wie heute" (2006, d. Verf.).
Fortsetzung folgt.



10.Januar 2005, Berlin

Gefunden: "Wer mit wenig zufrieden ist, hat immer genug."



10.1.05 22:18


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