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DER PAPST IN KONSTANTINOPEL

Konstantin I. mit dem Stadtmodell von Konstantinopel

Es ist ein historischer Tag, wenn der Pontifex am heutigen Dienstag in Konstantinopel eintrifft, der ehemaligen Hauptstadt von Byzanz, das wiederum aus der Osthälfte des Römischen Reiches hervorging. Die Stadt wurde 1457 von osmanischen Truppen erobert und grausam geplündert. Seit diesem Datum leben Christen dort und heute in der Türkei unter Gefahr für Leib und Leben. Die Ermordung christlicher Priester in diesem und im letzten Jahr sowie das Verbot der türkischen Regierung, dort Kirchen zu errichten, machen den Besuch des Papstes zum Politikum. Dem christlichen Spanien versagte man bis zum Tode Francos 1975 die Mitgliedschaft in der EU (damals EWG). Das krypto-islamistische Regime in Ankara verhandelt zur Zeit mit der EU-Bürokratie über die Vollmitgliedschaft der Türkei - tatkräftig unterstützt von Rotgrün in diesem Lande. Letztere versuchen seit Jahren, mit dem politischen Weichzeichner die Türkei europafähig zu schwatzen, was ihnen aber hierzulande keiner abnimmt. Darüber sind die rotgrünen Mandarine sehr verärgert.

Die unzähligen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei sind regelmäßig Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen von Amnesty International. Der starke Einfluss der Militärgerichtsbarkeit ist bis heute ungebrochen. So steht auf die Behauptung, die Türkei habe Völkermord an den Armeniern begangen, noch immer eine lebenslange Haftstrafe. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Armenier systematisch ausgerottet, Millionen verloren ihr Hab und Gut, Hunderttausende ihr Leben. Dies darf nun nach neuer Verfügung in französischen Geschichtsbüchern behauptet werden. Auch im Bundesland Brandenburg wird dies an den Schulen gelehrt, wogegen der türkische Botschafter in Berlin heftigen Protest einlegte und die türkischen Medien ihre Landsleute aufriefen, in Brandenburg nicht mehr zu investieren.

Die Abbildung zeigt Konstantin den Großen mit dem Modell jener Stadt, die er erbauen ließ und die sich nach ihm benannte.

Foto: Wikipedia, Copyright frei
28.11.06 01:15
 


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